Organisatorisches 

 
Bitte beachten Sie, dass das Thema (internationale) Adoption den Schwerpunkt aller Vorträge und Workshops bildet. Für (angehende) Pflegefamilien sind die meisten Inhalte genauso interessant und relevant wie für Adoptivfamilien, dennoch sei darauf hingewiesen, dass Aspekte, die ausschließlich Familien mit Pflegekindern betreffen (z.B. regelmäßige Kontakte zur leiblichen Mutter) hier nicht behandelt werden!!

Was ist der Unterschied zwischen einem Vortrag und einem Workshop?
Bei beiden Varianten wird Theorie in Vorträgen vermittelt und Raum für Zwischenfragen gewährt. Workshops beinhalten zusätzlich Reflexions- und Arbeitsaufgaben, damit Sie sich selbst intensiver mit der Thematik beschäftigen können.

Wie lange im Voraus muss ich mich anmelden?
Anmeldungen zu ausgeschriebenen Zoom-Vorträgen und Workshops sind grundsätzlich bis zu 48 Stunden vorher möglich; bei Intensiv-Präsenz-Workshops endet die Anmeldefrist eine Woche vor dem Termin. Für alle anderen Angebote gelten Terminvereinbarungen (Termine sind grundsätzlich auch an Wochenenden und Feiertagen möglich), im Idealfall bitte mit mindestens einer Woche Vorlaufzeit. Sie erhalten von mir ein Anmeldeformular, das Sie mir bitte unterschrieben per Mail zurückschicken, sodass ich Ihnen den Platz sichern kann. Die Bezahlung erfolgt per Überweisung oder Paypal.Me bis spätestens 14 Tage nach dem Termin oder bei Präsenzveranstaltungen auf Wunsch in bar.

Ich habe mich für einen Workshop angemeldet und es kommen nicht genügend Teilnehmer zusammen. Was passiert nun? 
Sie werden von mir zwei Tage vorher verständigt und gefragt, ob Sie an einer verkürzten Form teilnehmen oder auf ein anderes Datum verschieben möchten.  

Bei Intensiv-Präsenz-Workshops gebe ich Ihnen eine Woche vorher Bescheid, sollte der Workshop nicht zustande kommen.


Ich muss leider kurzfristig absagen.
Wenn Sie bis zu zwei Tage vor dem Termin absagen (bei Intensiv-Präsenz-Workshops eine Woche vorher) oder diesen verschieben möchten, fallen keine Kosten an. Bei Absagen 1-2 Tage vorher (Achtung: bei Präsenz-Workshops bis zu 7 Tage vorher!) stelle ich 50% in Rechnung, bei Absagen am Tag des Vortrags/Workshops oder bei Nichterscheinen werden 100% in Rechnung gestellt.

Ich möchte den Termin ändern.
Gerne können Sie bis zu 48 Stunden vorher Ihren Termin ändern. Bei Intensiv-Präsenz-Workshops gilt eine Frist von einer Woche.

Sind die Vorträge und Workshops für Teilnehmer außerhalb Österreichs relevant?
Ja, unbedingt! Mittels Zoom können Sie von überall aus an meinem Angebot teilnehmen. Die Kernthemen meiner Vorträge und Workshops richten sich an alle am Thema Interessierten, unabhängig davon, aus welchem Land oder in welches Land Sie ein Kind adoptieren. Es sei nur darauf hingewiesen, dass bei den Vorträgen  „Das ist doch (k)ein eigenes!“ und „Sawadee Kha(p) mein Kleines!“ von der österreichischen Rechtslage ausgegangen wird. Sollten Sie sich als Staatsbürger eines anderen Landes für diese Vorträge interessieren, so lassen Sie mich das bitte im Vorfeld wissen, damit hier nicht unnötig für Sie irrelevante Informationen einfließen.

Was kosten die Vorträge und Workshops?
Bitte werfen Sie hierzu einen Blick auf die Rubrik Infos & Preise.

Was passiert, wenn ein Vortrag oder Workshop nicht gehalten werden kann?
In diesem Fall informiere ich Sie natürlich so bald als möglich und gebe Ihnen zur Wahl, ob Sie einen neuen Termin vereinbaren oder das Geld zur Gänze rückerstattet bekommen wollen.

Ich interessiere mich nur für einen bestimmten Themenbereich, den ich vertiefen möchte. Gibt es hierfür Angebote?
Ja, nehmen Sie mit mir Kontakt auf, dann können wir einen Mini-Impuls-Treff oder privaten Workshop planen.

Auf welcher Literatur basieren die Vorträge und Workshops?
Eine Auswahl der gewählten Literatur gibt es auf der Literaturliste zum Download.

Bekomme ich Unterlagen zum Vortrag dazu?
Nach dem Vortrag erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung mit der Literaturliste und weiteren Literaturtipps als pdf-Datei zugeschickt.

Gibt es eine Höchstteilnehmerzahl bei den ausgeschriebenen Workshops?
Es nehmen maximal 8-12 Personen teil, so wird sichergestellt, dass ein intensiver Austausch stattfinden kann.
 
Finden Vorträge und Workshops auch face to face statt, oder ausschließlich virtuell? 
Ja! Auf Anfrage sind auch Vorträge, Mini-Impuls-Treffs sowie Workshops "face to face" möglich. Beachten Sie bitte, dass je nach Umfang und Entfernung zusätzliche Kosten entstehen könnten.

Vorträge und Workshops als Voraussetzung für die Aufnahme eines Adoptiv- oder Pflegekindes? 

 
Ich interessiere mich für ein Pflegekind. Sind die genannten Vorträge und Workshops hierfür relevant?
Ja und Nein. Viele Kernthemen wie Frühtraumatisierung, Bindungsstörungen und Entwicklungsverzögerungen betreffen natürlich auch – oder gerade – Pflegekinder. Als Einführung in die Thematik ist mein Angebot daher auch diesbezüglich relevant. Dennoch verlangt das Thema Pflegeleltern/Pflegekinder eine noch intensivere Auseinandersetzung, die hier nicht geboten wird.

Ich möchte auf jeden Fall im Inland adoptieren. Sind die Vorträge und Workshops für mich passend?
Ja, auf jeden Fall! Gerade, weil bei Inlandsadoptionen der Einfluss einer Frühtraumatisierung auf den Alltag als Familie häufig unterschätzt wird.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich im In- oder Ausland (oder überhaupt) adoptieren möchte. Welches Angebot ist am besten für mich geeignet?
In diesem Fall empfehle ich einen privaten Workshop bzw. die Vorträge „Das ist doch (k)ein eigenes!“  und „Sawadee Kha(p) mein Kleines!“ bzw. den Workshop "Adoption? – Impulse zur Entscheidungsfindung".

Ich möchte aus dem Ausland adoptieren, aber das Kind soll bereits älter – möglicherweise im Schulalter – sein. Ist das Vortrags-/Workshopangebot hierfür relevant?
Ja, da die genannten Themenbereiche und Aspekte auch auf ältere Adoptivkinder zutreffen. Auf Anfrage kann auch auf die speziellen Herausforderungen, die eine Adoption von älteren Kindern mit sich bringt, im Rahmen eines Mini-Impuls-Treffs eingegangen werden.

Inwiefern werden Infos zum Umgang mit Behörden bzw. zu nötigen Behördenwegen vermittelt?
Es wird genau erläutert, wie das Verfahren in Österreich abläuft und am Beispiel Thailands wird der Ablauf einer internationalen Adoption dargestellt. Ich weise darauf hin, dass sich die Lage von Bundesland zu Bundesland oft unterscheidet und natürlich von Staat zu Staat anders ist. Die Inhalte beziehen sich daher auf den Stand 2022 in Österreich und können sich jederzeit ändern. Es werden bewusst keine Kontaktdaten von Landesstellen genannt, da sich diese laufend ändern. Genauere Infos zu Behördengängen erhalten Sie im Zuge der Rechtsberatung.

Ich suche eine Agentur, die Adoptivkinder vermittelt. Bin ich hier richtig?
Nein!!!

Ich bin bereits darüber informiert, dass ich im Rahmen meines Adoptionsverfahrens einen Vorbereitungskurs in meinem Bundesland besuchen muss. Ersetzen die genannten Vorträge und Workshops diesen?
Nein, mein Angebot kann die verpflichtende Teilnahme, die in einigen Bundesländern vorgeschrieben ist, nicht ersetzen und kann daher auch nicht anstelle eines solchen Kurses anerkannt werden.

Ich muss im Rahmen meines Adoptionsverfahrens einen Vorbereitungskurs besuchen bzw. habe diesen schon besucht. Was erfahre ich hier Neues?
Wenn Sie soeben einen solchen Kurs besucht haben, empfiehlt sich am ehesten die Vertiefung eines Aspektes, der Ihnen besonders am Herzen liegt im Rahmen eines Mini-Impuls-Treffs oder privaten Workshops. Liegt der Kurs schon länger zurück, können Sie sich bestimmt durch weitere Impulssetzungen während der Wartezeit auf Ihr Kind mittels meiner Vorträge oder Workshops besser auf die spätere Zeit einstellen. Dasselbe gilt für frisch gebackenen Adoptiveltern.
Für jene, die den Kurs fix vor sich haben, bietet mein Angebot die Möglichkeit, sich vorab mit der Thematik zu beschäftigen, ganz unabhängig und außerhalb des eigentlichen Adoptionsprozesses.

Ich weiß noch nicht, ob ich das Adoptionsverfahren überhaupt starte. Bringt es mir etwas, einen Vortrag oder Workshop zu besuchen, wenn ich dann im Rahmen des Verfahrens einen Vorbereitungskurs machen muss?
Ja, unbedingt! Gerade wenn Sie noch keinen Kontakt mit Behörden aufgenommen haben, können Ihnen der Vortrag „Das ist doch (k)ein eigenes!“ bzw. die anderen Vorträge/Workshops eine Stütze in der Entscheidungshilfe sein. 



Vorträge und Workshops als möglicher „Ersatz“ für Therapien und professionelle Begleitung im Alltag? 

 
Ich suche einen Coach, der mich durchs Adoptionsverfahren bzw. durch die Wartezeit oder in meiner ersten Zeit mit Adoptivkind begleitet. Bin ich hier richtig?
Nein! Es handelt sich bei meinen Vorträgen und Workshops um keinerlei Beratungs- oder Coachingtätigkeit. Mein Angebot dient dazu, Impulse zur näheren Auseinandersetzung mit der Thematik zu liefern. Alle Informationen beruhen auf wissenschaftlicher Literatur, Studien sowie Erfahrungsberichten.

Ich suche therapeutische Hilfe für mein Adoptivkind. Bin ich hier richtig?
Nein! Hier muss ich auf ausgebildete Trauma-, Ergo,- oder Psychotherapeuten etc. verweisen.

Ich suche pädagogische Tipps im Umgang mit meinen Kindern. Bin ich hier richtig?
Bitte werfen Sie hierfür einen Blick auf die Rubrik Schulische Herausforderungen.

Ich habe Fragen zur Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten. Bin ich hier richtig?
Siehe oben…

Ich habe bereits vor vielen Jahren adoptiert bzw. ein Kind in Pflege genommen und mein Kind/meine Kinder sind in der Pubertät. Inwiefern kann ich von den angebotenen Vorträgen und Workshops profitieren?
Wenn Sie das Gefühl haben, sich mit der möglichen Verbindung zwischen Trauma – Pubertät – etwaige Lern-/Entwicklungsschwierigkeiten noch näher auseinandersetzen zu müssen, dann sind einzelne Aspekte meiner Vorträge auch für Eltern von pubertierenden Pflege- und Adoptivkindern – unabhängig davon, wann sie adoptiert wurden – relevant. In diesem Fall eignet sich ein Workshop privat oder Mini-Impuls-Treff am besten.

Ich weiß nicht, ob ich professionelle Hilfe durch einen Psychotherapeuten, Lebensberater oder Ergotherapeuten etc. in Anspruch nehmen soll. Können die genannten Vorträge und Workshops hier eine Entscheidungshilfe sein?
Eine Entscheidungshilfe ja, ein Ersatz nein. In meinem Angebot fließt viel theoretisches Wissen über Frühtraumatisierung, Bindungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten mit ein. Zudem werden Informationen zu diversen Therapien gegeben. Allein das Wissen darüber erleichtert Ihnen dann womöglich den Umgang mit Ihrem Kind im Alltag. Je nach Ausprägung der Herausforderungen ersetzt das allein aber mitunter keine Therapie oder längere professionelle Begleitung.

Welche Themenbereiche fließen in die Vorträge rein und warum genau diese? Inwiefern unterscheiden sich die Vorträge und Workshops von anderen Vorträgen zum Thema „Erziehung“?
„Besondere Kinder brauchen besondere Eltern“, sagte unsere damalige Sozialarbeiterin bei einem unserer Gespräche. Natürlich handelt es sich bei Pflege- und Adoptivkindern um ganz normale Kinder, und bei uns Eltern um ganz normale Erwachsene. Dennoch ist die Art der Familienzusammenführung etwas Außergewöhnliches. Die leibliche Mutter, die frühe Trennung und das Leben vor der Familienzusammenführung sind und bleiben immer ein Bestandteil im Leben einer Pflege- und Adoptivfamilie. Etwaige daraus resultierende Traumen und Verhaltensauffälligkeiten werden häufig falsch interpretiert und demzufolge falsch „behandelt“. In meiner Abschlussarbeit zur Heilstättenpädagogik greife ich das Dreieck „Trauma – Bindung – Schule“ genau auf; Erkenntnisse daraus fließen neben der vielseitigen Literatur und eigenen Erfahrungen in die Vorträge mit ein. Aufgrund dieser Perspektive unterscheiden sich die Inhalte und Sichtweisen mitunter stark von herkömmlichen Ratgebern.

Wie kam es zur Idee, Vorträge und Workshops zum Thema (internationale) Adoption zu gestalten?
Ich musste während unserer beiden Adoptionsverfahren rasch feststellen, dass der Austausch mit den Sozialarbeitern während der Hausbesuche und während des Vorbereitungskurses wichtig war, da laufend neue Fragen meinerseits auftauchten, dass aber die Zeit meist zu kurz war und viele Fragen  erst im Laufe der langen Wartezeit aufgetaucht sind. Zum Zeitpunkt unserer ersten Adoption lagen all die informativen Gespräche mit Sozialarbeitern bereits einige Jahre zurück. Die Zeit dazwischen, aber vor allem dann, als unsere Tochter schon da war, habe ich genutzt, um mich einzulesen und vieles „aufzufrischen“ und vor allem zu vertiefen. Dabei musste ich feststellen, dass es ganz viel englischsprachige Literatur dazu gibt, aber wenig deutschsprachige und dass es kaum Ansprechpersonen zum Thema (internationale) Adoption im deutschsprachigen Raum gibt, es sei denn, man möchte sich (erneut) in die Hände von Sozialarbeitern, Psychologen oder Therapeuten begeben. Eine von all diesen Stellen unabhängige Position zu schaffen, die es Interessierten ermöglicht - rasch und ohne selbst unzählige Werke lesen zu müssen – in kompakter Form an Informationen zu kommen, war mein Ziel und ich freue mich darauf, Ihnen genau das weitergeben zu können: Impulse zur weiteren Auseinandersetzung zum Thema (internationale) Adoption, gleich, ob Sie sich nun in der Entscheidungsphase befinden oder bereits ein Kind adoptiert haben.

Ich habe noch Fragen. Wohin kann ich mich wenden? 
Bitte kontaktieren Sie mich jederzeit. Ich freue mich, Ihnen weitere Auskünfte geben zu können.